PIM-System als Symbol für Zukunft, Strategie und Weitblick
PIM

Steffi Greuel 4 Minuten

Die Zukunft des PIM: 4 Trends im Product Information Management

Product Information Management (PIM) gewinnt im B2B-Umfeld zunehmend an strategischer Bedeutung. Steigende Anforderungen an Datenqualität, neue digitale Vertriebskanäle und immer kürzere Markteinführungszeiten machen eine professionelle Verwaltung von Produktinformationen unverzichtbar.

In B2B-Projekten an der Schnittstelle von IT, E-Commerce und Datenstrategie zeigt sich ein klares Bild: Unternehmen, die frühzeitig in belastbare PIM-Strukturen investieren, schaffen die Grundlage für Skalierbarkeit und effiziente Prozesse.

Diese vier Trends prägen aktuell und mittelfristig die Entwicklung im Product Information Management.

Die wachsende Bedeutung von Product Information Management im B2B

Produktdaten sind längst mehr als reine Stammdaten. Sie bilden die Basis für E-Commerce, Vertrieb, Marketing, Marktplätze und internationale Expansion. Gleichzeitig steigt die Komplexität: mehr Varianten, mehr Kanäle, mehr Sprachen und höhere Erwartungen an Konsistenz und Aktualität.

PIM-Systeme entwickeln sich dadurch von unterstützenden Tools zu zentralen Datenplattformen, die unterschiedliche Systeme und Abteilungen miteinander verbinden.

1. Cloud-basiertes PIM wird zum Standard

Cloud-Technologien setzen sich auch im PIM-Umfeld zunehmend durch. Gründe dafür sind vor allem Skalierbarkeit, flexible Ressourcen und eine leichtere Integration in bestehende IT-Landschaften.

Während On-Premise-Lösungen weiterhin eingesetzt werden, zeigt sich eine klare Verschiebung hin zu cloudbasierten und cloudnativen PIM-Systemen – insbesondere bei wachsenden Produktportfolios und internationalen Rollouts. Unternehmen profitieren dabei von:

  • schnelleren Erweiterungen und Updates
  • reduziertem Wartungsaufwand
  • besserer Zusammenarbeit über Standorte hinweg

2. Sprachsuche verändert die Anforderungen an Produktdaten

Mit der zunehmenden Nutzung sprachgesteuerter Systeme verändern sich auch die Anforderungen an Produktinformationen. Suchanfragen werden natürlicher, kontextbezogener und weniger technisch formuliert.

Für das PIM bedeutet das: Produktdaten müssen klar strukturiert, semantisch sauber und konsistent gepflegt sein. Attribute, Klassifikationen und Taxonomien gewinnen weiter an Bedeutung, um Produkte auffindbar und korrekt interpretierbar zu machen.

Unternehmen mit einer sauberen PIM-Struktur sind hier klar im Vorteil.

3. KI-gestützte Content-Erstellung im PIM

Künstliche Intelligenz spielt eine immer größere Rolle bei der Erstellung und Optimierung von Produktinhalten. Dazu zählen unter anderem:

  • automatisierte Textvorschläge für Produktbeschreibungen
  • Unterstützung bei Übersetzungen und Internationalisierung
  • Optimierung von Inhalten für verschiedene Kanäle

Entscheidend bleibt dabei die Datenbasis: KI kann nur so gut arbeiten, wie die zugrunde liegenden Produktdaten strukturiert und gepflegt sind. PIM-Systeme bilden daher die notwendige Grundlage für den sinnvollen Einsatz von KI im Produktdatenmanagement.

4. Mobile Zugänglichkeit von Produktinformationen

Produktinformationen müssen dort verfügbar sein, wo sie benötigt werden – nicht nur am Schreibtisch. Mobile Nutzungsszenarien im Vertrieb, im Produktmanagement oder im Außendienst nehmen zu.

Moderne PIM-Systeme reagieren darauf mit webbasierten Oberflächen und mobilen Zugriffsmöglichkeiten, ohne Abstriche bei Sicherheit oder Datenqualität zu machen. Mobile Verfügbarkeit wird damit zunehmend zur Voraussetzung für effiziente Arbeitsprozesse.

PIM-Systeme als Grundlage für zukünftige Anforderungen

Um diese Trends nachhaltig abzudecken, benötigen Unternehmen leistungsfähige und flexible PIM-Systeme. Ein Beispiel dafür ist Perfion, das insbesondere im B2B-Umfeld durch ein flexibles Datenmodell, hohe Integrationsfähigkeit und die Unterstützung komplexer Produktstrukturen überzeugt.

Moderne PIM-Lösungen schaffen die Grundlage, um Produktdaten zentral zu steuern und gleichzeitig unterschiedlichste Kanäle, Märkte und Anforderungen zu bedienen.

Fazit: PIM als zentrale Datenplattform der Zukunft

Product Information Management entwickelt sich zunehmend zu einer strategischen Kernkomponente der digitalen Infrastruktur. Cloud-Technologien, KI, neue Suchtechnologien und mobile Nutzung erhöhen die Anforderungen an Produktdaten – eröffnen aber gleichzeitig neue Chancen für Effizienz, Skalierung und Wachstum.

Entscheidend ist nicht, ob PIM eingesetzt wird, sondern wie gut es in die bestehende Systemlandschaft integriert ist und wie konsequent Produktdaten strukturiert gepflegt werden. Eine zukunftsfähige PIM-Strategie schafft die Basis für konsistente Produktinformationen und nachhaltigen Erfolg.

Unsere Spezialisten für E-Commerce-Projekte unterstützen Sie beim Aufbau und der Integration eines PIM-Systems. Lassen Sie sich beraten.

Marit – E-Commerce Spezialistin bei ESYON Steffi Budke – Marketing & Webdesign bei ESYON Leon Schmidt – E-Commerce Experte bei ESYON
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FAQ PIM

Product Information Management bezeichnet die zentrale Verwaltung, Pflege und Ausspielung von Produktinformationen über verschiedene Kanäle hinweg. Ziel ist es, Produktdaten konsistent, strukturiert und aktuell bereitzustellen.

B2B-Produkte sind häufig erklärungsbedürftig, variantenreich und technisch komplex. Ein PIM-System hilft, diese Informationen strukturiert zu verwalten und unterschiedlichen Zielgruppen sowie Kanälen zuverlässig bereitzustellen.

ERP-Systeme verwalten vor allem kaufmännische und logistische Daten. PIM-Systeme fokussieren sich auf marketing- und vertriebsrelevante Produktinformationen. Beide Systeme ergänzen sich und sollten integriert zusammenarbeiten.

Ein PIM lohnt sich nicht erst ab einer bestimmten Unternehmensgröße, sondern ab dem Moment, in dem Produktdaten mehrfach gepflegt werden müssen oder Inkonsistenzen entstehen. Entscheidend sind Produktkomplexität und Kanalvielfalt.

Strukturierte Produktdaten sind eine wichtige Grundlage für Suchmaschinenoptimierung. PIM-Systeme unterstützen dabei, relevante Attribute, Texte und Medien gezielt für Suchmaschinen, Marktplätze und E-Commerce bereitzustellen.

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