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Branche Sauerteig und Fermentationsprodukte
Kunden Bäckereien Backshops Lebensmittelindustrie Privatkunden
shop.sauerteig.de (öffnet in neuem Tab)
01 Hintergrund

Sauerteig: Trend am Küchentisch, Handwerk in der Backstube

In der Corona-Zeit ist Sauerteig beim Backen zu Hause zum Trend geworden, und unter den passenden Hashtags auf Instagram und TikTok stehen inzwischen Millionen Beiträge. Den Reiz erklären Bäcker mit der langen Teigführung, denn sie gibt dem Brot mehr Aroma und hält es länger frisch.

In der Backstube ist Sauerteig deutlich älter als jeder Trend. BÖCKER entwickelt und produziert seit über 115 Jahren Sauerteige aus natürlicher Reinzucht, inzwischen in fünfter Generation, und bietet Bäckereien weltweit über 160 Sauerteig-Produkte an. Beliefert werden Bäckereien, Backshops und die Lebensmittelindustrie im In- und Ausland, über den eigenen Onlineshop zudem Privatkunden.

Im September hat ein Team von Galileo bei BÖCKER in Minden die Produktion und die Versuchsbackstube besucht. Der Beitrag über Sauerteig läuft nach einer kurzfristigen Programmänderung voraussichtlich am 8. Dezember 2026 auf ProSieben.

02 Ausgangslage

Zwei Kundengruppen, ein Shop

Sauerteig ist erklärungsbedürftig, denn Starter, Führungszeit und Temperatur entscheiden über das Ergebnis. Diese Fragen haben Einsteiger auch beim Einkauf. Neben Startern, getrocknetem Sauerteig, Backmischungen und glutenfreien Backwaren finden Hobbybäcker im Shop deshalb ein Sauerteig-Lexikon, FAQ und Rezepte. BÖCKER hat seinen Produkten außerdem neue, verständlichere Namen gegeben, damit Einsteiger den passenden Sauerteig, Starter oder Backmix schneller finden.

Bäckereien bestellen anders. Sie beziehen ihren Sauerteig regelmäßig, häufig im Abo, das Menge und Lieferintervall festlegt, und erwarten ihre eigenen Preise und Konditionen. Für BÖCKER kommt hinzu, dass die Produkte erst gefertigt werden, wenn sie bestellt sind. Jede Bestellung muss also rechtzeitig und vollständig in der Produktionsplanung ankommen. Beide Kundengruppen kaufen trotzdem im selben Shop.

03 Lösung

Was der Shop im Hintergrund erledigt

Damit ein Shop beide Gruppen bedienen kann, laufen Bestellungen von Privat- und Geschäftskunden an einer Stelle zusammen und werden ohne manuelle Nacharbeit weiterverarbeitet. Die Aufgaben sind dabei klar verteilt: Das ERP führt Kunden, Preise, Artikel und Bestände, der Shop steuert Abos und Bestellwege.

ERP-Anbindung

Stammdaten kommen aus MS Dynamics 365 in den Shop. Bestellungen gehen getrennt nach Privatkunden, Geschäftskunden und Abo an das ERP zurück, sodass Auftragsbearbeitung und Auswertung die Vertriebswege auseinanderhalten.

Abo-Logik im Shop

Der Shop prüft die Abos regelmäßig auf Fälligkeit und erzeugt daraus die Bestellungen für die Produktion. Kunden ändern Mengen und Lieferintervalle im Kundenkonto, legen eine Pause ein oder kündigen ihr Abo.

Individuelle Preise und Konditionen

Kunden, Konditionen und Freigaben entstehen im ERP, der Shop übernimmt sie. Geschäftskunden sehen so die Preise, die für sie gelten.

Freigabe neuer Geschäftskunden

Neue Geschäftskunden bestellen erst, nachdem der Innendienst sie freigegeben hat.

Vertriebsportal

Der Vertrieb meldet sich im Namen eines Kunden an, bestellt für ihn oder legt ein Abo an. Diese Aufträge nehmen denselben Weg ins ERP wie die Bestellungen der Kunden selbst.

04 Ergebnis

1 Shop für alle Marken, Privat- und Geschäftskunden

Hobbybäcker und Bäckereien bestellen bei BÖCKER über denselben Shop. Kunden und Preise pflegt der Innendienst an einer Stelle im ERP.

05 Erkenntnisse

Was Bäckereien und Lebensmittelgroßhändler daraus mitnehmen können

Wer Geschäftskunden mit wiederkehrendem Bedarf beliefert und zugleich online an Privatkunden verkauft, steht vor ähnlichen Fragen wie BÖCKER. Drei Punkte aus dem Projekt lassen sich auf Bäckereien, Hersteller und den Lebensmittelgroßhandel übertragen.

Wiederkehrende Bestellungen als Abo im Shop abbilden

So wird die Produktion planbar, und Kunden passen Menge und Intervall selbst an, ohne jede Bestellung einzeln aufzugeben.

Kundenindividuelle Preise im ERP führen

Der Shop zeigt sie an, statt sie ein zweites Mal zu pflegen.

Erklärungsbedürftige Produkte mit Inhalten verbinden

Anleitung, Rezepte und passendes Zubehör gehören an das Produkt und werden an einer Stelle gepflegt, damit Shop, Verpackung und Social Media nicht auseinanderlaufen.

Eingesetzte Systeme

Das ERP führt Kunden, Preise, Artikel und Bestände.

Ein Shop für Privat- und Geschäftskunden, mit Abos und Vertriebsportal.

Sie planen einen B2B-Shop für Ihre Bäckerei, Ihre Lebensmittelproduktion oder Ihren Großhandel?

Im ersten Gespräch ordnen wir ein, welches System welche Daten führt, wie Bestellungen und Abos ins ERP gelangen und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.

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Portrait von Oliver Pankrath
Oliver Pankrath
Geschäftsführer ESYON Schweiz GmbH
oliver.pankrath@esyon.ch